- DIALOG - http://news.profitel.de -

Die Seminarrücktrittsversicherung – für den Fall der Fälle

In der Reisebranche ist der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung längst an der Tagesordnung. Wenn der Reisende seinen Urlaub aus irgendeinem Grund nicht antreten kann, bleibt er wenigstens nicht auf den Kosten sitzen. Dass es eine ähnliche Möglichkeit auch für Seminarteilnahmen gibt, ist dagegen weit weniger bekannt. Dabei ist das Problem ähnlich: Zu einem bestimmten Zeitpunkt findet das Seminar statt, Anreise und Hotel sind gebucht. Wird der Teilnehmer krank oder kann auch einem anderen wichtigen Grund nicht dabei sein, muss er normalerweise den kompletten Betrag zahlen. Je nach Länge der Fortbildung kommen so schnell erhebliche Beträge zusammen. Abhilfe schafft hier eine Seminarversicherung, die in den meisten Fällen die Kosten übernimmt. Denn die Gründe für die Nicht-Teilnahme reichen ja von Kündigung über Probezeit und Reserveübung der Bundeswehr bis hin zu Schwangerschaft und Probleme mit dem öffentlichen Nahverkehr. Die Beiträge für die Police richten sich nach der Höhe der Seminarkosten zuzüglich Anreise und Hotel und betragen zwischen drei und sechs Prozent des Gesamtbetrages. Die Versicherung muss für jede Teilnahme einzeln gebucht werden, wenn mehrere Seminare anstehen.

 

 

 

Foto: Rainer Sturm / pixelio